Preisträger 2022

 

Kölner KeramikPreis 2022 verliehen

 Die Erwartungen an das Thema „Keramik. Vogelfrei“ sind auch aus Sicht er Juoren vollkommen erfüllt.

Die Aufgabe: Kölner KeramikPreis 2022  

Begleitend zum Kölner KeramikerMarkt wird  der Kölner KeramikPreis 2022 verliehen. Die Preisgelder werden für die besten Arbeiten zu dem Wettbewerbsthema:

„Keramik. Vogelfrei.“

verliehen.

Bei diesem Thema steht die ursprüngliche Bedeutung des Wortes „Vogelfrei“ für die Kreativität, verbunden mit guter handwerklicher und künstlerischer Arbeit im Vordergrund.
Dieses Thema spielt mit der Freiheit wie auch mit der grenzlosen Phantasie, mit dem Vogel oder den Freiheiten und Feinheiten des Materials Keramik.

Vogelfrei – „Ursprünglich bedeutete das Wort „vogelfrei“ lediglich „frei wie ein Vogel, ungebunden“. So wird das Wort in den älteren Quellen verwendet.[1] Auch Luther und Zwingli verwendeten das Wort noch in seiner ursprünglichen Bedeutung. Viel später kam es zu der Verknüpfung mit der Ächtung.“ Quelle Wikipedia)

Die Preisgelder werden von den Handwerkskammern zu Köln, Düsseldorf und Aachen gestiftet, die Tonne Ton stellt die Firma Sibelco zur Verfügung. Wir danken dafür.

 

1. Preis | Fabienne Fauvel | 1.000 €

Beim ersten Preis geht die Künstlerin mit dem Material vollkommen frei und ungezwungen um. Der intuitive Entstehungsprozess ist im gebrannten Objekt noch deutlich wahrnehmbar.

2. Preis | Diane Tafel & Martin Sprave | 500 € 

Auf hohem handwerklichen Niveau wird das Thema interessant und signifikant umgesetzt. Hier konzentriert auf die Interpretation der Wordbedeutung  „frei wie ein Vogel“ zu sein: Alles ist möglich!

3. Preis | Atsushi Kitahara | 300 €

Die strenge Form des Kubus wird durch Schnitte und Auffaltungen zu einer freien Form entwickelt und regt somit an, sich mit dem Thema „Freiheit“ auseinanderzusetzen

KreativPreis | Tina Ilga-Schierz | 1 Tonne Ton

„Vogelfrei“ klingt leicht und positiv, kann aber auch bedeuten, schutzlos und geächtet zu sein.

Im letzeren Sinn geht die vorliegende Arbeit auf das Thema der Flüchtlingskrise ein.

Die Leichtigkeit der Ausführung steht im spannenden Kontrast zur Schwere des Themas.